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Schloss Stixenstein

Geschichte

Das auf einem Felsvorsprung in der Nähe von Sieding gelegene Schloss Stixenstein geht auf das 12./13. Jahrhundert zurück. Es war die Stammburg der "Stüchse" und ab dem 16. Jahrhundert Familiensitz der Grafen Hoyos, die sehr viel Zeit und Geld investierten, um das Schloss zu dem zu machen, was es heute ist. Die Ruinen der gothischen Kapelle, ebenso wie der eingestürzte Trakt hinter dem Burgfried stammen noch aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die 15 Meter tiefer liegende Vorburg entstand während des Wiederaufbaus zusammen mit den Zubauten unter den Grafen Hoyos. Brände im 18. und 19. Jahrhundert setzten der Burg schwer zu. Erst im Jahr 1937 wurde es von der Gemeinde Wien angekauft und nach und nach für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Um die alte Bausubstanz zu retten und das Gebäude einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, wurde von der Gemeinde Wien eine entsprechende Nutzungsstudie in Auftrag gegeben. Im Jahr 1996 gründete sich der "Verein der Freunde des Schlosses Stixenstein", der es sich zum Ziel setzte, das Schloss für eine zeitgemäße Verwendung, wie etwa Veranstaltungen, aber auch für private Nutzung, wie z.B. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, etc., zu adaptieren. Neben der Stadt Wien sind es die Stadtgemeinde Ternitz und die örtlichen Siedinger Vereine und Organisationen, die für eine Belebung dieses historischen Baujuwels sorgen. Für die Adaptierung des Schlosses Stixenstein wurden von der Gemeinde Wien und der Stadt Ternitz bereits namhafte Beträge aufgewendet. Nach einer umfassenden Renovierung des zweiten Stockwerkes kann dieser nun als Ausstellungsraum dienen. Gezeigt wird eine Forstausstellung der Stadt Wien und die Sammlung des Pottschacher Abenteurers Karl Keifl, der in Neuguinea seine zweite Heimat fand.

Forstmuseum

Gezeigt wird in den geschichtsträchtigen Räumen eine Forstausstellung mit Exponaten aus dem Umfeld des Schlosses. Mühevoll zusammengetragen wurden diese von Ing. Roland Schreckeneder. Neben ehemaligen Gebrauchsgegenständen aus dem Schloss ist die Ausstellung vor allem dem alten Forsthandwerk gewidmet.

Sammlung Karl Keifl – „Ein Gärtner auf Reisen“

Vor mehr als 20 Jahren verstarb Gärtnermeister Karl Keifl mit 94 Jahren. In Erinnerung blieb er als Reisender, der noch im hohen Alter den Regenwald in Neuguinea erforschte. Tausende Fotos und zahlreiche Mitbringsel erzählen von seinen Abenteuern mit den Einheimischen, wilden Tieren und botanischen Wundern, wie es sie nur auf dieser Insel im Pazifik gibt. Die Ausstellung zeigt Gegenstände aus dem kulturellen und religiösen Leben auf Neuguinea, farbenprächtige Fotos aus dem Regenwald und Geschichten, wahrgenommen von einem Mann, der niemals in seinem Leben die Neugierde verlor.

Öffnungszeiten

Mai – Oktober Jeden letzten Samstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt:

freie Spenden zugunsten des „Vereins der Freunde des Schlosses Stixenstein“

Der Zugang ist nicht barrierefrei, Zufahrt bis zum Schloss möglich.

Kontakt:

Stadtgemeinde Ternitz

Telefon:

026303824037