Im Naturpark Sierningtal - Flatzer Wand führt eine Geocache-Runde mit 35 Caches Schatzsucher durch das bezaubernde Landschaftsschutzgebiet des südlichen Niederösterreich. Das eine oder andere Naturdenkmal kann entdeckt und traumhafte Ausblicke genossen werden. Wenn man mit offenen Augen durch die herrliche Natur wandert ist auch nicht ausgeschlossen, dass man seltene Pflanzen (z.B. Orchideenarten) und Tiere erspäht.
Geocaching (griechisch geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“; gesprochen: „geo-käsching“) ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd, die das GPS (Global Positioning System) nutzt und weltweit betrieben werden kann. Seit September 2000 ist Geocaching von 75 Caches, in wenigen Ländern, auf zurzeit über 3 Millionen Caches weltweit gewachsen. Am Gemeindegebiet von Ternitz sind im Moment ca. 120 Caches versteckt.
Geocaching begeistert Menschen aller Altersgruppen und eignet sich besonders für Familien mit Kindern. Hierbei werden Kinder gefordert den Schatz zu finden, Rätsel zu lösen und oft können auch kleine Spielzeuge getauscht werden, welche sich in den Dosen befinden. Daher ist empfehlenswert, dass immer ein kindertaugliches Tauschobjekt mit auf die Entdeckertour mitgenommen wird. Genaue Infos, welche Gegenstände in einem Geocache platziert werden dürfen, sind im „Geocaching-Einmaleins“ zu finden.
Ein Anreiz ist auch, dass die Kids ihr Smartphone für die Suche verwenden können. Trotz Vorarbeiten am Computer, fördert Geocaching die Bewegung in der Natur und man erhält zusätzlich viele Informationen über mythische und geheimnisvolle Plätze und Gebäude.
Um an der Schatzsuche teilnehmen zu können, rufen sie die Homepage www.geocaching.com auf und registrieren Sie sich KOSTENLOS. Für das Einrichten eines Benutzerkontos ist die Angabe einer E-Mail-Adresse, eines gewünschten Benutzernamens und eines Passwortes erforderlich.
Sind sie bereits angemeldet und mit einem GPS-Empfänger (Navigationsgerät oder Smartphone) ausgestattet, dann benötigen sie noch die Koordinaten eines „Schatzes“. Diese finden sie im Menü „Play“ oder „Spielen“ bzw. sie können auch auf der Startseite den gewünschten Ort, z.B. Ternitz, eingeben. Als Ergebnis wird eine Liste aller Caches (Cachearten) am Bildschirm ausgegeben. Mit einem Klick auf „Geocaches auf der Karte anzeigen“ können sie sich auch eine Übersichtskarte anzeigen lassen. Wenn sie nun einen Cache anklicken gelangen sie zur Cachebeschreibung. Jetzt speichert man entweder die Koordinaten im GPS-Gerät als Wegpunkt (am besten mit dem Cache-Code, z.B. GC679QC) oder es besteht auch die Möglichkeit, falls das Gerät mit dem Computer verbunden ist, die komplette Cachebeschreibung auf das Gerät zu übertragen (genauere Informationen finden sie in den entsprechenden Bedienungsanleitungen ihres Gerätes).
Hat man einen Cache gefunden, dann muss man sich im Logbuch, das sich im Cache-Behälter befindet, mit Datum und Benutzername eintragen. Abschließend müssen sie auch den Cache auf www.geocaching.com als gefunden markieren („Geocache loggen“). Auf diese Weise teilt man anderen Geocachern mit, dass man den Cache gefunden und was man dabei erlebt hat, ob es schwer war den Cache zu finden und ob einem „der Schatz“ gefallen hat. Hierbei ist es immer wieder spannend, wie der Cache gestaltet und getarnt wurde.
Für fortgeschrittene Cacher besteht auch die Möglichkeit eigene „Caches“ zu kreieren und auszulegen, das heißt, selbst „Schätze“ zu verstecken und deren Position (Koordinaten) im Internet zu veröffentlichen.
Alle erforderlichen Regeln, Vorschriften und weiterführende Informationen finden sie auf http://www.geocaching.com.
Eine Kurzbeschreibung gibt es auch hier:
https://www.geocaching.com/articles/Brochures/DE/DE_Geocaching_BROCHURE_online_color.pdf
Viel Spaß beim Suchen und Finden!